| Pflanzenname |
Vorkommen |
Anwendung |
| Ackergauchheil |
Europa, auf Feldern und Brachen |
bei Wassersucht und Steinleiden |
| Alant |
Süd-und Mitteleuropa, vorkommend auf feuchteb Wiesen |
Schleimlösend bei chronischer Bronchitis und Keuchhusten |
| Amber |
in Südeuropa heimisch, in Mitteleuropa vielfach in Gärten und Blumentöpfen gezogen |
bei nervösen Schwächezuständen, Vergeßlichkeit, Schlafsucht, Geruchsmangel |
| Andorn schwarzer |
Europa, wild an Wald-, Weg- und Feldrändern |
gegen Wassersucht, bei sonstigen Wasseransammlungen |
| Andorn weißer |
Europa, überall an Wegrändern |
bei Husten, chronischen Katarrhen, bei Bronchialaffektionen. Ferner bei Leberleiden |
Angelika, echte
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Europa, zerstreut auf feuchten Wiesen, in flachen Mooren und Ufern |
schweißtreibend, appetit-und nervenanregend, ein Gefäßmittel, gegen Lungenentzündungen, Rippenentzündungen und bei Epilepsie |
| Angelika, wilde |
in der nördlichen Hälfte Europas, an Ufern, auf Wiesen, wildwachsend, niemals angebaut, wird oft mit der echten Angelika verwechselt. |
an Stelle der echten Angelika benutzt.
Abkochung der Wurzel von 4-6 Gramm als Einzelgabe
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| Anis |
Europa |
wirkt schleimlösend, reizmildernd bei Husten, gegen Keuchhusten |
| Arnika |
fast in ganz Europa, auf feuchten, besonders torfigen Wiesen, Gebirgswiesen, Waldwiesen, Waldrändern |
für Blutkreislauf angewandt, wirkt menstruationsfördernd, ferner zu Einreibungen bei Verrenkungen, Versteifungen und Prellungen sowie bei Gicht und Rheumatismus
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| Attich |
Europa, Mitteleuropa, besonders an Waldrändern, wild wachsend, in manchen Gegenden auch gepflegt und angebaut |
die Wurzel: innerlich als eröffnendes und harntreibendes Mittel, Nieren- und Blasenleiden. Die Früchte: bei Nierenerkrankungen |
| Augentrost |
Mitteleuropa, auf Wiesen, an trockenen Abhängen, sowohl in der Ebene wie in Bergregionen |
messerspitzenweise mit Wasser genommen bei Augenkatarrhen und Augenentzündungen und Bindehautentzündungen
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| Bachbunge |
in ganz Europa, in Wassergräben, an sumpfigen Orten |
als Blutreinigungsmittel beliebt, besonders der Kräuterrohsaft. Als mild eröffnendes Mittel, auch bei Skrofulose. |
| Bärenfenchel |
in Mittel-und Südeuropa, in hohen Lagen und Gebirgen, überall in den Mittelgebirgen |
magenstärkendes, fiberwidriges Mittel |
| Bärentraube |
in Mitteleuropa, fast durchwegs in Nadelwäldern und auf Heiden. In Nordwestdeutschland, Italien, Spanien sehr verbreitet |
Kann bei Bettnässen und auch gesteigerten Pollutionen angewendet werden, wenn der Urin alkalisch ist, in sauerem Urin wird keine Heilwirkung erzielt.. |
| Bärlapp |
Europa, in trockenen Wäldern, Heiden, und auf Berghängern, Die Pflanze kriecht am Boden und erreicht eine Länge von 60 bis 100 cm des Stengels.
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bei Blasenschmerzen auf Grund von Erkältungen oder arthritischer Grundlage.
Beliebtes Mittel in der Säuglingspflege als Streupulver.
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| Basilienkraut |
Europa, überall als Gewürz- und Zierpflanze angebaut. Seine Heimat und das größte Vorkommen ist in Ostasien. |
das beruhigend, schweißtreibend und örtliche Schmerzen lindernd wirkt und mit Erfolg zur Behandlung von Nierenkatarrhen verwendet wird. |
| Beifuß |
Europa, fast überall an Hecken, Zäunen und Mauern |
bei Frauen bei Störungen in den kleinen Beckenorganen. Als Nervenmittel, insbesondere bei Epilepsie angewandt. Bei Periodenstörungen 3-8 Tage vor Eintritt der Periode. Beliebtes Küchengewürz bei Gänsebraten. |
| Beinwell |
Europa, fast überall auf nassen Wiesen, an Fluß-und Bachufern |
gegen Blutspucken, Durchfällen, Katarrhe der Bronchialschleimhaut, magen-und Darmblutungen, bei Magen- und Darmblutungen und Ruhr verwendet. Äußerlich wird mit überaschendem, schnellem Heilerfolg das Extrakt als Zusatz zu Salben, bei Verletzungen der Knochenhaut, des Knochengewebes, bei Kniegelenkentzündungen, Rückgrat-und Beinverkrümmungen sowie bei Beingeschwüren verwendet. |
| Benediktenkraut |
diese Distelart ist in Südeuropa heimisch, wird in Mitteleuropa in Gärten kultiviert und als Heilpflanze verwendet. |
gegen Wechselfieber, Schüttelfrost, Hysterie angewandt, gegen Magengeschwüre, Wassersucht |
| Berberitze |
Europa, an sonnigen Stellen, trockenen, steinigen Hügeln |
Obwohl Berberitzenwurzel stark abführend wirkt, eignet sie sich zur Behandlung bestimmter Durchfälle, besonders bei Darmtuberkulose und Skrofulose. |
| Bertramwurz |
in Deutschland angebaut |
die Wurzel gekaut zur Linderung der Zahnschmerzen, bei nervösen Zuständen, Schlaflosigkeit
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| Bibernelle |
Mitteleuropa, auf Hügeln, Triften und Wiesen |
Auswurfförderndes Mittel. Bei Steinleiden und Verdauungsbeschwerden, ist wirksam bei Heiserkeit. Gegen Sommersprossen und als Augenwasser verwendet. |
| Birke |
Europa |
bei Nierenentzündungen als Nierengewebe nicht reizendes, wassertreibendes Mittel, als Fiebermittel und bei Lungenkrankheiten und Wassersucht angewandt. |
| Bitterklee |
Zerstreut auf der ganzen nördlichen Halbkugel, am Rande von Teichen, auf Sumpfwiesen |
in Deutschland als Fiebermittel sehr geschätzt. Auch gegen Migräne mit Erfolg angewandt. Bei krampfartigen Zuständen des Magen-Darmkanals, Kolik, krampfhafter Verstopfung, ferner bei Leberleiden |
| Bittersüß |
in Mitteleuropa, am Fluß-und Bachufern |
der aus den Stengel bereitete Tee ist ein gutes Mittel gegen chronische Hautleiden, auch gegen Keuchhusten und Asthma, sowie gegen Gliederreißen und Rheumatismus |
| Blasentang |
Angeschwemmt an den Ufern der Nordsee und den Küsten des nordatlantischen Ozeans. Wächst auf dem Meeresboden |
Blasentrang ist ein gutes und leistungsfähiges Heilmittel, seine Verwendung ist bei Stoffwechselkrankheiten wie endogene Fettsucht und Arterienverkalkung angezeigt. |
| Bohne |
Stammt aus Peru, wird in Europa seit 16. Jahrhundert kultiviert |
bei allen Erkrankungen der Harnwege, akut und chronisch, von der Niere bis Harnröhre, Grieß-und Steinbildung. Kein anderes Mittel ist imstande, die Harnsäurebildung im Körper so zu hemmen und die Ablagerungen so aufzulösen, wie bei Bohnenschalenabkochungen der Fall ist. Bei Zuckerkrankcheiten bilden die Bohnenschalen ein Mittel, das den Blutzucker herabsetzt |
| Bockshornklee |
Stammt aus Ostindien, im Mittelmeergebiet wild und angebaut vorkommend |
Gegen Rachitis, Skrofulose, Zuckerkrankheiten und allgemeiner Schwäche. Blutreinigend und blutbildend. Auflagen gegen offene Füße. |
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